
Ein unvorstellbares Menschheitsverbrechen – mitten in Europa: Vor 30 Jahren wurden beim Genozid von Srebrenica über 8.000 muslimische Bosniaken ermordet.
Das größte Massaker in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg markiert ein dunkles Kapitel der europäischen Geschichte. Es offenbarte auf erschütternde Weise, zu welcher Grausamkeit Menschen auch am Ende des 20. Jahrhunderts noch fähig sind. Ziel des Völkermords war die systematische Auslöschung der männlichen bosnisch-muslimischen Bevölkerung in der Region Srebrenica. Neben den Massakern wurden auch unzählige Frauen Opfer sexualisierter Gewalt – systematisch vergewaltigt, gefoltert, gedemütigt.
Das Gedenken an Srebrenica ist mehr als nur Erinnerung. Es ist ein Mahnmal – gegen Hass, gegen ethnischen Nationalismus, gegen jede Form von Gewalt gegen das menschliche Leben.
Srebrenica bleibt eine Lehre für die internationale Völkergemeinschaft – und ein Auftrag: für die Wahrung der Menschenrechte, für internationale Verantwortung, für ein Europa des Friedens.
📸 © Europarat
