
Im Rahmen der Gesprächsreihe „Fritz-Forum“ lädt das Gymnasium Fridericianum in Schwerin regelmäßig zu Informationsabenden für Schülerinnen und Schüler, sowie deren Eltern oder interessierte Bürgerinnen und Bürger ein. Diese Woche fand wieder ein solcher Abend unter dem Titel „Ubi bene, ibi patria“ statt.
Hinter diesem lateinischen Namen versteckt sich die Bedeutung sinngemäß, „Heimat ist, wo das Leben gut ist“. Es ging um Migrationsgeschichten und welchen sinnstiftenden Wert die Geschichten und dahinter stehenden Menschen haben können.
Ich habe mich sehr gefreut, dass ich an meinem alten Gymnasium meine Geschichte erzählen durfte und zudem auch weitere Personen aus Syrien, den kurdischen Gebieten, der Ukraine oder aus dem heutigen Polen ihre Vergangenheit darstellen durften. Egal ob es um Vertriebene aus dem zweiten Weltkrieg oder Geflüchtete aus der Ukraine geht, so hatten all diese Geschichten einen ähnlichen Kern und das selbe Verlangen. Ein Leben in Sicherheit und ein Leben in Frieden für sich und seine Kinder. Frei von Unterdrückung, frei von Krieg und frei von Gewalt.
Wir alle sind Menschen und wir alle bereichern dieses Land unabhängig unserer Herkunft. Dieser Abend hat dies noch einmal deutlich gemacht und ich freute mich, dass so viele Schwerinerinnen und Schweriner den Geschichten zuhörten und zeigten, dass wir eine Gesellschaft benötigen, die in ein Fundament aus Respekt und Gemeinschaft gegossen ist.
